Franziska Wirth Podzuweit, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP



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Praxis für Psychotherapie und Evaluation

Franziska Wirth Podzuweit lic.phil.

Praxisgemeinschaft Oberstrass
Universitätstrasse 87
CH-8006 Zürich

Tel. 077 467 66 16
E-Mail:
mail[at]franziska-wirth.ch

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Kognitive Verhaltenstherapie (Kognitiv-behaviorale Therapie)

Grundidee der kognitiven Verhaltenstherapie ist, dass Verhalten (und Denken („Kognition“)), sei es hilfreich oder nicht, erlernt wurde und somit auch wieder „verlernt“ werden kann bzw. dass angemessenere, hilfreiche Denk- und Verhaltensweisen erlernt werden können. Inzwischen wurde die Verhaltenstherapie in vielerlei Weise weiterentwickelt und berücksichtigt immer die Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und das konkrete Verhalten einer Klientin / eines Klienten. Die Therapie setzt i.d.R. an konkreten Problemstellungen der Gegenwart an und bietet konkrete Hilfestellungen zur selbständigen Problembewältigung, sei es z.B. durch systematische Konfrontation mit dem, was Angst macht (Expositionstraining) oder auch durch psychologische Informationen zu einzelnen Problemstellungen (Psychoedukation). Die Wirksamkeit kognitiver Verhaltenstherapie, insbesondere zur Behandlung von Angststörungen, ist wissenschaftlich gut belegt.

Schematherapie

Die Schematherapie, z.B. nachYoung oder integriert in die psychologische Therapie nach Grawe, zählt zur sogenannten dritten Welle der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Therapien und erweitert deren Methoden, z.B. um Elemente psychodynamischer Konzepte aus der Tiefenpsychologie. Schemata sind grundlegende Muster aus Erinnerungen, Emotionen, Kognitionen und Körperempfindungen und steuern das Verhalten einer Person. Sog.Grundschemata zielen darauf ab, die seelischen Grundbedürfnisse eines Menschen zu befriedigen. Eine Schematherapie zielt darauf ab, ungünstige Schemata und ihre Entstehungsgeschichte im Leben bewusst zu machen und ihre aktuelle Wirkung zu verstehen, um neue Wege im Umgang mit diesen Schemata bzw. schwierigen Lebenssituationen finden zu können.

Dialektisch behaviorale Therapie (DBT)

Die DBT basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie und wurde von Marsha M. Linehan v.a. als psychotherapeutisches Verfahren zur Behandlung von Borderline- Persönlichkeitsstörungen entwickelt. Nebst verhaltenstherapeutischer Methoden beinhaltet sie auch Elemente anderer Therapierichtungen sowie Meditationstechniken.

Das Fertigkeitentraining („Skillstraining“) ist vielseitig anwendbar, insbesondere auch für hochsensible Klientinnen und Klienten zum Umgang mit schwierigen Gefühlen oder Reizüberflutung. Es besteht aus folgenden 5 Modulen: Achtsamkeit, Zwischenmenschliche Fertigkeiten, Umgang mit Gefühlen, Stresstoleranz und Selbstwert bzw. Selbstakzeptanz.

Achtsamkeitsbasierte Methoden

Achtsamkeit ist eine spezielle Art von Aufmerksamkeit: Es geht darum, die volle Aufmerksamkeit bewusst auf den jeweiligen Moment in der Gegenwart zu richten und das dabei Wahrgenommene nicht zu bewerten. Diese Art der Aufmerksamkeit ermöglicht es Automatismen zu erkennen und zu verändern. Achtsamkeit bewährt sich sehr gut zur Entspannung, z.B. im Rahmen einer Burnout-Behandlung. Auch im Umgang mit aufdringlichen oder negativen Gedanken hat sich Achtsamkeit bewährt, so auch in der Behandlung von Zwangsstörungen. Ein prominenter westlicher Vertreter achtsamkeitsbasierter Methoden ist Jon Kabat-Zinn.